Bangkok
In Bangkok war das Wetter schwül-warm und bewölkt, als wir
eintrafen. Wir wurden am Flughafen eingesammelt und mit einem Reisebus
zu unserem Hotel gefahren. Unser Hotel hieß Turk Towers,
eine riesige Hotelanlage mit gläsernem Aufzug und mehreren Restaurants.
Die Zimmer waren sehr gepflegt und der asiatische Service ließ
keinen Wunsch übrig (wie überall in Thailand).
 
Nach einem kurzen notwendigen Schlaf erkundeten wir das Hotelrestaurant:
vorsichtiger Blick auf die fremde Speisekarte, erstmal etwas bestellen,
das man kennt. Ja, gar nicht schlecht.
Unser erstes Ziel war das Siam-Shopping-Center, eine riesige Shopping-Mall
mit vielen Etagen, Aufzügen und einem enormen Angebot an Kleidern
und Elektronik. Hier stellten wir schon fest, dass man besser mit leeren
Koffern angereist wäre, da die Kleidung dort spottbillig einzukaufen
ist. Man ist nur etwas auf die kleine Kleidergröße der Thailänder
angewiesen (bei Frauen ist 38 schon eine Seltenheit). Die Verkäufer
waren freundlich und zurückhaltend.
Weiter rein in Bangkok sieht man das Moderne der Großstadt: riesige
Werbeleinwände, wo Musikvideos abgespielt werden, viele junge Leute
auf den Straßen. Wir ließen uns im Hardrock-Café
(cirka 3 € Eintritt) nieder und hatten dort viel Spaß mit
und an einer thailändischen Rockband, die ziemlich gute Musik machte.

Sonntag um acht Uhr wurden wir zur Rundfahrt abgeholt und lernten
einen Teil unserer Rundreisebegleiter sowie unseren Reiseleiter Nan
kennen. Ein Kleinbus brachte uns zum Blumenmarkt, Königspalast
und zur Edelsteinfabrik.
Auf dem Blumenmarkt konnten wir die Vielfalt thailändischer Blumen
bestaunen und erste Blicke auf die fremden Gewürze und Obst- und
Gemüsesorten werfen, ein wahrlich fröhlich-bunter Anblick.
Der Königspalast war sehr beeindruckend: alles in gold gehalten,
glänzend, sehr gepflegt und von vielen, vielen Touristen bevölkert.
Der Tempel des Smaragdbuddha heißt Wat Phra Kaeo. Der kleine grüne
Buddha thront auf seinem 11m hohen vergoldeten Podest, geschützt
von einer Glasvitrine.
Im Wat Pho liegt eine riesige vergoldete Buddhastatue, in deren Füße
mit Perlmutt 108 Zeichen eingelegt sind.



Abends sind wir zu Fuß nach Chinatown gewandert, um noch mehr
fremdländisches zu beschnuppern. Chinatown war eine ganz neue Erfahrung:
laut, bunt, voller fremder Gerüche; bevölkert von Chinesen
und besucht von vielen asiatischen und europäischen Touristen.
Wir haben uns Chinabrot gekauft (wie alles Essen hier sehr günstig)
und sind wieder zurück zum Hotel, diesmal mit einem Tuc-Tuc.


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