Tag 1
Montag wurden wir um 6.30 Uhr im Hotel abgeholt und zum Sammelpunkt mit den anderen Rundreisegästen gebracht (25 Gäste). Und los ging die Rundreise, mit den Schwimmenden Märkten als erster Attraktion (1 1/2 h Fahrt). Wir passieren unterwegs Salzgewinnungsanlagen und besichtigen eine Karamelzuckerfabrik. Dort wurde uns gezeigt, wie die Thailänder die Kokosnüsse verarbeiten.
Dann erreichten wir die Schwimmenden Märkte von Damnoen Saduak, früh morgens, damit sie noch nicht so überlaufen sind. Außerdem waren die Temperaturen um diese Zeit noch erträglich. Wir wurden mit Longtailbooten zu den Märkten gefahren. Die Fahrt war lustig, laut knatternd von den Motorengeräuschen der Boote begleitet, nassspritzend und dauerte ca. 50 Minuten. Hier treffen sich die Einheimischen, um zu Wasser zu handeln. Sobald die Touristen eintreffen, dient es mehr der Touristenshow und verliert schnell seinen urtümlichen Charme. Wir haben uns abseits des Verkaufstrubels im Schatten ausgeruht, denn mittlerweile war die Temperatur enorm gestiegen.
Weiter ging die Fahrt nach Nakhon Pathom, einer Pagode, wo wir für einen kurzen Stopp hielten. Diese höchste Buddhastatue der Welt ist über 40 m hoch. Sie steht im Phra Pathom Chedi, der mit 127 m das höchste buddhistische Bauwerk darstellt. Chedi wird der konisch zulaufende Sakralbau genannt, wo menschliche Überreste und Reliquien aufbewahrt werden.
Unser letztes Ziel für den ersten Reisetag war die Brücke am River Kwai. Sehr nett organisiert war die Zugfahrt bis und über die Brücke am Kwai. Der Reisebus hat uns an einem kleinen Bahnhof abgesetzt. Von dort ging die 90minütige Zugfahrt durch eine bergige Landschaft bis zur Haltestation an der Brücke am Kwai. Der Zug wurde als Schulbus von den einheimischen Schülern benutzt. Während der Fahrt konnte man Essen von einem Thailänder kaufen. Schließlich war das Ziel der Fahrt erreicht: die beeindruckende Brückenkonstruktion am Kwai. Große Teile der Brücke sind noch im Originalzustand. Am Ufer erinnert ein Denkmal an den zweiten Weltkrieg.


Unser Reisebus brachte uns zu unserer Übernachtungsstätte: ein schwimmendes Hotel. Das war sehr nett, karg, mit ein wenig Tierbewohnern ausgestattet. Draußen auf dem Balkon konnte man gemütlich im angenehmen Abendwetter sitzen und Bier schlürfen.
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